Karl Landsteiner Gesellschaft

Institut für interventionelle Onkologie und minimalinvasive Therapie

Leitung
  • Prim. Univ.-Doz. Mag. Dr. Friedrich Lomoschitz, EBIR, FCIRSE
    Klinik Hietzing, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
    1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1
    Tel.: +43/1/80110/2610
    friedrich.lomoschitz@gesundheitsverbund.at
Arbeit am Institut

Das Karl Landsteiner Institut für Interventionelle Onkologie und Minimal-Invasive Therapie, gegründet 2026, verfolgt das Ziel, durch die Erforschung innovativer Therapieansätze und moderner interventioneller Verfahren – insbesondere im Rahmen klinischer Studien – neue Erkenntnisse in der Interventionellen Radiologie zu gewinnen. Damit leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Strategien und zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientenversorgung.

Aktuelle Studien:

  • Chronic Limb-Threatening Ischemia treated with Intravascular Lithotripsy Observational Study (CALCIO)

Institutsschwerpunkte:

  • Interventionell-radiologisch gesteuerte, minimal-invasive Verfahren und Therapien der Interventionellen Onkologie mittels perkutaner Tumorablation und transarterieller Embolisation.
  • Interventionell-radiologisch gesteuerte, minimal-invasive perkutane Verfahren der Diagnostik und Therapie, einschließlich Gewebeentnahmen, Drainagetherapie, Schmerztherapie.
  • Spektrum der perkutanen Behandlung lokaler Tumore mittels thermischer Ablationsverfahren, u.a. Radiofrequenzablation, Mikrowellenablation, Cryoablation
    • Ablationsverfahren der Leber bei lokalen Tumorerkrankungen
    • Ablationsverfahren der Niere bei lokalen Tumorerkrankungen
    • Cryoablation bei Tumorerkrankungen der Brust /
    • Minimal-invasive Schmerztherapie und Ablationsverfahren von lokalen Knochentumoren (u.a. Osteoidosteom) und Weichteiltumoren
  • Spektrum der transarterieller Embolisationsverfahren, einschließlich Tumorbehandlung/Chemoembolisation, perioperative endovaskuläre Therapien, Aneurysma-Behandlung.
    • Transarterielle Chemoembolisation/TACE der Leber bei fortgeschrittenem Hepatocellulärem Carcinom/HCC sowie Sekundaria, insb. Gastrointestinaltrakt- sowie neuroendokrine Tumore
  • Transarterielle Gelenksembolisation bei Arthrose und Gelenksbeteiligung im Rahmen von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
  • Spektrum der endovaskulären Interventionellen Radiologie mit minimal-invasiver Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.
  • Endovaskuläre Behandlung hochgradig kalzifizierter Gefäß-Stenosen und -Verschlüsse mittels Intravasculärer Lithotripsie/IVL
  • Interventionell-radiologisch gesteuerte, minimal-invasive Therapie gastro-intestinaler und hepataler Erkrankungen, einschließlich Transjugulärer Porto-Systemischer Shunts/TIPSS und Percutane Transhepatische Cholangio-Drainage/PTCD

Das Institut fördert gezielt die Aus- und Fortbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bereichen der interventionellen Onkologie und minimal-invasiven Therapien. Durch Kongressteilnahmen, wissenschaftliche Arbeiten und enge institutsübergreifende Kooperationen stärkt es Forschung, Wissensaustausch und die Weiterentwicklung moderner interventioneller Therapiekonzepte.

Fotos
Prim. Univ.-Doz. Mag. Dr. Friedrich Lomoschitz, EBIR, FCIRSE
Prim. Univ.-Doz. Mag. Dr.
Friedrich Lomoschitz, EBIR, FCIRSE
Foto: © Noll