Prim. Dr. Martin Schwarz
LK Weinviertel Mistelbach
Abteilung für Unfallchirurgie
Liechtensteinstr. 67
2130 Mistelbach
martin.schwarz@mistelbach.lknoe.at
Verletzungen und Erkrankungen des Schultergelenkes nehmen jährlich zahlenmässig zu. Einerseits bermerkt man ein verändertes Sportverhalten in allen Altersklassen, andererseits sind die Möglichkeiten zur zeitgerechten, differenzierten Diagnoseerstellung heute um ein Vielfaches besser als noch vor 5 Jahren. Die Magnetresonanz-Untersuchung der Schulter bringt heute krankhafte Veränderungen ans Tageslicht, die vor einigen Jahren noch nicht bekannt waren, aber zu langen Schmerzen und zunehmender Bewegungseinschränkung der Schulter geführt haben.
Die erweiterte Diagnostik machte eine Erweiterung der Operationsmöglichkeiten notwendig. Die Arthroskopie, schon lange beim Kniegelenk eine erprobte Methode, wurde zusehends auch in der Schulterchirurgie eingesetzt. Heute ist die Arthroskopie der Schulter aus dem chirurgischen Repertoire nicht mehr wegzudenken. Die geniale Kombination von Diagnose und Therapie in einer operativen Sitzung, in einer Narkose, ist Standard bei vielen Verletzungen und degenerativen Sehnenschäden.
Weitere Info:
>> Arthroskopie_der_Schulter.doc
Länger bestehende Sehnenrisse führen aber auch Instabilitäten führen zur Chronifizierung und erschweren die spätere chirurgische Sanierung.
Das Schultergelenk ist ein hochentwickeltes Kugelgelenk, dessen Einschränkung im täglichen Leben zu massiven Behinderungen führt. Verletzungen oder Erkrankungen verschiedener Strukturen des Schultergelenks manifestieren sich als so genanntes „Impingementsyndrom“ (to impinge = einengen). Die Schmerzen lassen per se keinen Schluss auf die Ätiologie zu. Häufigste Ursachen sind Verletzungen und Risse der Schultersehnen, gefolgt von Verkalkungen und Lockerungen des Gelenkes. In der Unfallchirurgie führen die Brüche des Oberarm-Kopfes, gefolgt von Distorsionen.
Weitere Info:
>> Schulterschmerz-Diagnose_und_Therapie.doc