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Jahresbericht 2008
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Institut für Physikalisch-Rehabilitative Medizin unter besonderer
Berücksichtigung Internistischer und Orthopädischer Aspekte

Univ. Prof. Dr. Martin NUHR

Mitarbeiter:
Prim.Univ.Doz.Dr. Manfred Weissinger, Facharzt für Orthopädie, LK Zwettl
Univ. Prof. Dr. Michael Hirschl, Facharzt für Kardiologie, LK St.Pölten

Nuhr-Zentrum Senftenberg
Im Grund 40
3541 Senftenberg
www.prof-nuhr.at


Forschungsschwerpunkt:

Mit einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung und den Fortschritten der prothetischen Technik steigt die Bedeutung der Totalendoprothesenversorgung im Bereich des Knie- und Hüftgelenkes (H-TEPs und K-TEPs). Diese H-TEPs und K-TEPs gehören zu den erfolgreichsten orthopädisch-chirurgischen Interventionen; in vielen Ländern ist in den letzten 10 bis 15 Jahren ein deutlicher Anstieg dieser operativen Eingriffe zu verzeichnen. Diese Endoprothesenversorgungen führen zu einer Schmerzminderung, zu einer Verbesserung der Mobilität und physischen Funktionsfähigkeit, sowie zu einer erhöhten Lebensqualität. Allerdings bedarf es nach dem orthopädischen Eingriff einer effektiven Rehabilitation, um einen langfristigen Erfolg hinsichtlich Mobilität und Schmerzfreiheit zu sichern. Bezüglich Intensität der Rehabilitation gibt es bis dato nur unzureichende Daten. Der Erfolg einer Rehabilitation wird nicht nur von den physikalisch-medizinischen Maßnahmen bestimmt, sondern auch von internistischen und orthopädischen Aspekten beeinflusst. Zur Zeit gibt es keine relevanten Daten, die den Einfluss verschiedener orthopädischer und internistischer Faktoren auf den Rehabilitationserfolg identifiziert haben. Das Ziel unseres Projektes ist es daher in mehreren Stufen Einfluss-Faktoren zu identifizieren und falls indiziert, adäquat zu beeinflussen. Aus diesem Grund ist das Projekt in drei aufeinander abgestimmten Phasen aufgeteilt.

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