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Institut für Angewandte Klinische Pathologie

Prim. Univ.-Prof. Dr. Roland Sedivy
Danube Private University (DPU)
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 23 / Campus West
3500 Krems an der Donau
Administration: p.A. Dr. Konrad Lorenz-Str. 53
2000 Stockerau
www.sedivy.net
www.patho.info

Thematische Ausrichtung

Paläopathologie: Molekularpathologische und histologische
Aufarbeitung (prä)historischer Präparate

  • Vorarbeiten:
    • Sedivy R, Patzak B. Pancreatic diseases past and present: a historical examination of exhibition specimens from the Collectio Rokitansky in Vienna.
      Virchows Arch. 2002 Jul;441(1):12-8.
    • Kandutsch S, Javor A, Sedivy R. Myxoma valvulae arteriae pulmonalis described by Rokitansky: medicohistorical and clinicopathological aspects. Wien Klin Wochenschr. 2004 Dec 15;116(23):813-5.
    • Nader A, Sedivy R. [Rokitansky's first description of a spondylocostal
    • dysplasia, dysostosis]. Wien Med Wochenschr. 2004 Oct;154(19-20):472-4.
    • Mayerl C, Lukasser M, Sedivy R, Niederegger H, Seiler R, Wick G.
      Atherosclerosis research from past to present--on the track of two pathologists
      with opposing views, Carl von Rokitansky and Rudolf Virchow. Virchows Arch. 2006 Jul;449(1):96-103.
    • Sedivy: Pathologie in Fallstudien. Historische Präparate neu betrachtet. Springer 2007
    • Sedivy R, Kalipciyan M, Patzak B, Mader RM. KRAS Mutations in Historical Tumour Specimens of the Viennese Museum of Pathological Anatomy. Histopathology 2011 in press.
  • Aktuell: Tumoren des Gastrointestinaltrakts

Hinterbliebenengespräche
Ein Trauerfall ist oft auch für seelisch gesunde Menschen eine akute Krisensituation. Viele Fragen und auch Schuldgefühle belasten die Hinterbliebenen. Das Trauergespräch vermag Klärung zu verschaffen, ist aber auch für den Trauerbegleiter eine besondere Herausforderung. Kommunikationstrainings und wissenschaftliche Auswertungen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Leitner (Psychosomatik und Psychosoziale Medizin, Donauuniversität) stellen den Focus dieses Arbeitsbereiches dar.
Seltene/Ungewöhnliche Todesfälle
Schrecklich genug, wenn ein Mensch stirbt – ist das Ableben zudem überraschend und trifft unerwartet junge Personen ohne eindeutige Vorerkrankung, ist die Obduktion die einzige Methode Klarheit zu schaffen. Seltene und ungewöhnliche Krankheitsbilder, die heute kaum mehr Aufmerksamkeit finden, stehen im Mittelpunkt unserer Forschung.
Kunst und Pathologie
Neben einem wissenschaftlichen Fachpublikum sollen genauso medizinassoziierte Berufsgruppen und auch gebildetes Laienpublikum angesprochen und erreicht werden. Wissenschaft ist Teil unserer Kultur und muss genauso der Volksbildung im weitesten Sinne dienen. Geisteswissenschaftliche Reflexion soll die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das allgemeine Publikum ermitteln und deren Wert i.S. eines primären und sekundären Wissensgewinns für die Gesundheitsvorsorge ermitteln.

  • Vortragsreihe: Pathologie in Gesellschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft
  • Lesungen: Literatur und Ärzteschaft (z.B. aus Sedivys Büchern: Der Detektiv mit dem Mikroskop, Alltagsgeschichten eines Pathologen; Rinderwahn und Lungenseuche. Alte und neue Rätsel der Pathologie)

Theoretische Pathologie
Während die Spezielle Pathologie die systematische Ordnung der Krankheitslehre darstellt, und die Allgemeine Pathologie die Grammatik dieser vermittelt, erfasst die Theoretische Pathologie den Typ des Systems, die Regeln sowie die Grundidee einer Krankheitslehre. Die angewandte Theoretische Pathologie wendet sich nun nach Reflexion wieder zu der Allgemeinen und Speziellen Pathologie und schließt damit den Kreis, indem gewonnene Erkenntnisse des inter- und transdiziplinären Austausches in Forschungsprojekte einfließen.
So versteht sich dieser Bereich  auch als transdisziplinäre Gedankenschmiede, in der sich Alt und Jung zu einem integrativen Konsortium verbinden, um Ideen aus der Taufe zu heben und diese in die Realität in Form von konkreten Forschungs- und/oder Fortbildungsprojekten umzusetzen.

  • Chaostheoretischen Ansätze und Fraktale Geometrie in der Medizin (Weiterführung der Habilitationsschrift von R Sedivy)
  • Ethische Aspekte der Pathologie
  • Medizinhistorische und wissenschaftstheoretische Aspekte der Theoretischen Pathologie und der pathologischen Anatomie

Mitarbeiter:

  • OÄ Dr. Melitta Kitzwögerer
  • Reinhard Biermayr
  • Ad hoc: Studierende der TU-Wien (Seminar-, Bakkalaureats- und Diplomarbeiten)

Wissenschaftliche Partner:

  • Univ.-Prof. Dr. Robert Mader (Onkologie, Medizinische Universität Wien)
  • Univ.-Prof. Dr. Anton Leitner, MSc (Donauuniversität Krems)
  • Univ.-Prof. Dr. Karolin Lackner (Pathologie, Medizinische Universität Graz)
  • Univ.-Prof. Dr. Helmut Ahammer (Biophysik, Medizinische Universität Graz
  • Dir. Dr. Beatrix Patzak (Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum Wien)


Jahresbericht 2010
- JB 10 Sedivy.pdf

Jahresbericht 2009
- JB 09 Sedivy.pdf
 

 
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